Gemüse

Ackerbohne Törbjer

Unter dem deutschen Namen Puffbohne, Saubohne, Ackerbohne oder Pferdebohne bekannte weisse Bohnenart. Die sehr alte Kulturpflanze, deren Heimat vermutlich zwischen Südostasien und Mittelmeerraum liegt, wurde fast überall von der Gartenbohne verdrängt. Tief säen um eine gute Standfestigkeit zu erreichen. Die Jungpflanzen sind relativ frostresistent, daher wurden die Ackerbohne früher oft auch in Berggebieten angebaut. Die Jungpflanzen ev., wegen dem Erbsenblattrandkäfer, mit Kulturschutznetzen abdecken. Zum Essen getrockenete Samen über Nacht einweichen. Die Bohnen in  Suppen oder mit Getreide gemischt geniessen. Die grünen Samen werden im Süden auch roh gegessen. Die unreifen Hülsen können wie Bohnen gekocht werden.

Aussaat Freiland: März-April. Ernte: Mai-Oktober

Vicia faba var. faba, Fabaceae

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Amaranth Roter Amriswil

Amaranth wurde im 16. Jh. in Europa durch den gewöhnlichen Spinat verdrängt. Der Körneranbau hatte in Europa nie grosse Bedeutung. Die Blätter werden als Spinat zubereitet, die Körner z.B. zu Cous-Cous verarbeitet oder Müeslis beigemischt. Verträgt auch grosse Hitze und Trockenheit. 

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juli- Oktober

Amaranthus species, Amaranthacea​​​​​​​

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Baumspinat

Kann bei Vorkultur ab Mitte März bis 3 m hoch werden. Direktsaat ist jedoch auch möglich. Verwendet werden die jungen Blätter und Triebspitzen als Salat oder Blattgemüse. Die Blätter haben eine sehr dekorative, rote Blatttönung.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Mai- Oktober

Chenopodium giganteum, Chenopodiaceae​​​​​​​

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Buschbohne Hockeni

Auskernbohne aus Innertkirchen BE. Mit den getrockneten und anschliessend eingeweichten und in Salzwasser gekochten Samen wird ein sogenannter „Hockitanggel“ (Omelette) gekocht. Die Samen schmecken auch gemischt mit Getreide oder in Suppen vorzüglich. 

Aussaat Freiland: April-Mai. Ernte: August- Oktober

Phaseolus vulgaris var. nanus, Fabaceae 

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Buschbohne Saxa

Kam 1922 als Saxa fadenlos in den Handel. Für Frühaussaat geeignete, robuste Sorte mit beigefarbenem Korn und hellgrünen ca. 12 cm langen Hülsen. Die Bohnen haben einen ausgezeichneten Geschmack und keine Fäden! Gedeiht auch auf fast 1000m gut.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juli-Oktober

Phaseolus vulgaris var. nanus, Fabaceae)​​​​​​​

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Erdbeerspinat

Ein- oder zweijährige Wildpflanze, die früher gesammelt wurde. Die roten, dekorativen Früchte sind essbar aber recht fad. Die jungen Blätter können laufend geerntet und roh im Salat oder wie Spinat zubereitet genossen werden. Licht fördert die Keimung. Versamt.

Aussaat Freiland: März- April. Ernte: Mai-Oktober

Chenopodium capitatum, Chenopodiaceae 

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Erdbirne

Knollenwurzel aus Peru. Die schlingende Pflanze wächst mit einem Rankgerüst bis 3m hoch und blüht ab September weinrot. Die kleinen, länglichen Knollen wachsen in der Erde wie an einer Schnur. Die Knollen sind ziemlich winterhart und können auch draussen überwintern, vermehren sich dann aber unkontrolliert, daher unbedingt in einem grossen Gefäss ziehen! Die gekochten oder gebratenen Knollen schmecken leicht süss. 

Setzen: März- April. Ernte: September- April

Apios americana (tuberosa), Fabaceae 

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Erdkastanie Erschmatt

Trockenheitsliebender Doldenblütler, der im Boden eine kastanienartige Knolle bildet. Die Knolle kann roh oder gekocht, die Blätter ähnlich wie Petersilie verwendet werden. Bei vielen der im Handel befindlichen Samen und Pflanzen, die mit Bunium bulbocastanum benannt sind, handelt es sich häufig um Oenanthe pimpinelloides (Südliche Erdkastanie). Diese Art ist wesentlich robuster und leichter zu kultivieren. Im Unterschied zu Bunium bulbocastanum bildet Oenanthe pimpinelloides aber mehrere kleine, weissliche Knollen.

Anziehen Freiland: September- Oktober. Ernte: September- Oktober

Bunium bulbocastanum, Apiaceae

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Erdkastanie südliche

Es gibt eine ganze Reihe von Wildpflanzen, die als "Erdkastanie" bezeichnet werden (Oenanthe pimpinelloides, Bunium bulbocastanum, Conopodium majus). Diese Art, die "Südliche Erdkastanie", ist möglicherweise am einfachsten zu kultivieren. Sie bildet etwa Haselnuss große Wurzelknollen mit nussig, süßem Geschmack. Die Pflanze ist mehrjährig und bildet mit zunehmendem Alter immer mehr Wurzelknollen aus. Eher feuchter,  sonniger bis halbschattiger Standort.

Anziehen Freiland: April- Mai. Ernte: September-Oktober

Oenanthe pimpinelloides, Apiaceae 

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Erdmandel

Sauergrasgewächs, das heute noch im Mittelmeerraum angebaut wird. Erdmandeln können in gewissen Regionen auch verwildern und dadurch für die Landwirtschaft zum Problem werden. Ssp. sativus ist jedoch eine Unterart der gewöhnlichen Erdmandel, die in unseren Breitengraden nicht überwintern kann. Die Erdmandeln können nach der Ernte trocken gelagert werden. Anschliessend in Wasser vorquellen und roh oder gekocht geniessen- oder im Frühling wieder auspflanzen. Erdmandeln sind sehr gesund für Magen und Darm. Horchata ist ein spanisches, milchartiges Getränk, für welches die Knöllchen gekocht und mit Wasser durchgeknetet werden. Danach wird die Masse filtriert, gewürzt und mit Fruchtessenzen versehen und getrunken oder als Eis gegessen. In Spanien dienen Erdmandeln auch als Ersatz für Mandeln in Kuchen und Torten.

Setzen Freiland: April- Mai. Ernte: Oktober

Cyperus esculentus ssp. sativus, Cyperaceae

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Etagenknoblauch Ungarn

Knoblauch mit dekorativen Blütenständen. Die Zehen werden im Frühling ca. 2 cm tief in den Boden gesteckt. Im Verlauf des Sommers bilden sich im Boden grosse und am Blütenstand kleinere Zehen. Kühl und trocken überwintern. Im darauffolgenden Jahr sollte von den grossen und kleinen Zehen gesteckt werden. Es können sowohl die Zehen aus dem Boden, als auch diejenigen vom Blütenstand gegessen werden

Setzen Freiland: März- April. Ernte: September-Oktober

Allium sativum, Alliaceae 

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Etagenzwiebel Onsernonetal

Die Brutzwiebeln und Zwiebeln werden im Frühling oder Herbst gesteckt. Bis im Juli/ August bilden sich Blütenstände, welche anstelle von Samen kleine Zwiebelchen bilden. Anspruchslos, sonniger Standort wird jedoch bevorzugt. Die jungen Rohre und die Zwiebeln können gegessen werden.

Setzen Freiland: April/ September. Ernte: ganzes Jahr

Allium x proliferum, Alliacea 

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Gelbe Melde Lacherez

Melde mit dekorativen, hellgrünen Blättern, die bis zwei Meter gross wird. Anspruchslos, sonniger Standort wird jedoch bevorzugt. Die Melden werden bei 10-20 cm Höhe geschnitten und als Spinat, oder roh als Salat gegessen. Die Blätter können später auch fortlaufend geerntet werden.

Aussaat Freiland: März- April. Ernte: Juni- Oktober

Atriplex hortensis, Chenopodiaceae

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Gelber Nüssler

Wintersalat mit gelben Blättern. Geringe Ansprüche, wächst auch im Halbschatten. Aussaat ab August bis September breitwürfig oder in Reihen. Ernte als Wintersalat bis in den April. Schiesst sehr spät. 

Aussaat Freiland: August- September. Ernte: Oktober- April

Valerianella eriocarpa, Caprifoliaceae

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Gemüsemalve

Eine der wenigen Pflanzen, welche von Europa nach China gelangt ist und nicht umgekehrt. Wird bis 3.00 m hoch. Blätter breit gekraust, Blüten unscheinbar weiss. Direktsaat im April bis Juni. Die Blätter können jung als Gemüse gegessen werden. Alte Salat- und Blattgemüsepflanze. Die Malven enthalten in allen Pflanzenteilen Schleimstoffe, welche verdauungsfördernd wirken. Versamt! 

Aussaat Freiland: April- Juni.. Ernte: Juni- Oktober

Malva verticillata var. tibetica, Malvaceae 

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Guter Heinrich

Als mehrjährige Wildpflanze wegen Triebspitzen (ähnlich Spargeln) oder Blättern kultiviert. Guter Heinrich versamt leicht. Die «Spargeln» (junge Triebe) erntet man Anfang April. Die Blätter werden mehrmals jährlich vor dem Blühen geerntet.  Dirketsaat oder Anzucht in Töpfen im Frühling. Haben sich die Pflanzen erst einmal etabliert, bilden sie grosse Stöcke, von denen man ganzjährig Blätter gewinnen kann. Die Pflanze lässt sich durch Stockteilung weiter vermehren. Wildform vom Botanischen Garten Fribourg. Vorzügliche Spinatpflanze, welche vor allem in der Welschen Schweiz für einige traditionelle Gerichte verwendet wird.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juni- Dezember

Chenopodium bonus- henricus, Chenopodiaceae

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Hirschhornsalat Slowakei

Die fleischigen, knackigen Blätter dieses Verwandten des Spitz- und Breitwegerichs werden roh als Salatbeigabe oder gekocht genossen. Ab dem 16. Jh. wurde Hirschhornsalat in Gärten kultiviert, v.a. in Frankreich, Italien und den Niederlanden. Von den zahlreichen Blättern jeweils die Äusseren vor zu ernten. In Italien ist der Hirschhornsalat Bestandteil von misticanze, einem Gericht aus verschiedenen Wildgemüsen.

Aussaat Freiland: März- April. Ernte: Juni- November

Plantago coronopus, Plantaginaceae

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Inkagurke

Stark rankendes, filigranes Kürbisgewächs zum begrünen von Maschendraht oder Fassaden (mit Rankhilfe). Wird bis zwei Meter hoch. Die Art ist in Amerika, vor allem in den südamerikanischen Anden, heimisch. Sie ist relativ kältetolerant und gedeiht bis auf 2800 Meter über Meer. Sie wächst auch noch bei Temperaturen knapp über 0 °C.  Die Früchte können in Olivengrösse geerntet werden. Die Blätter werden roh oder gekocht gegessen. Die Früchte werden roh wie Gurken, eingelegt oder gekocht verspeist. Gekocht schmecken sie wie Spargeln. Beim Kochen werden häufig die Samen entfernt und die Frucht mit verschiedenen Zutaten gefüllt. Daher kommt auch der englische Name stuffed cucumber. Die Samen sind ebenfalls essbar. 

Anziehen Haus: April- Mai. Ernte: Juli- November

Cyclanthera pedata, Cucurbitaceae 

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Kapuzinerkresse Brilliant

Die Kapuzinerkresse ist eine Kletterpflanze die ursprünglich aus Chile stammt. Sie ist seit mindestens 1889 in der Schweiz im Handel, ist einjährig und wird bis zu 4 m hoch. Von der Genbank in Gatersleben erhaltene, dunkelblutrot blühende Sorte. Die Blätter und Blüten schmecken kresseartig. Die Samen können, in Essig und Salz eingelegt, wie Kapern genossen werden.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juni- Oktober

Tropaeolum peltophorum, Tropaeolaceae 

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Kerbelrübe Dänemark

Wird von gewissen Leuten als das beste Wurzelgemüse bezeichnet, ist aber wenig bekannt. Die Kerbelrübe hat eine etwas mehlige Konsistenz und einen feinen, marroniähnlichen Geschmack. Sie kann roh in Scheiben mit einer Sauce angerichtet oder aber wie Kartoffeln gekocht werden. Sie braucht nährstoffreichen Boden und wächst auch an halbschattiger Lage.

Aussaat Freiland: September- November. Ernte: September- Januar

Chaerophyllum bulbosum, Apiaceae

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Klette Essbare

Selten angebaute, dekorative Gemüsepflanze, mit grossen Blättern. Direktsaat im Frühling nach dem letzten Frost. Die Wurzeln schmecken delikat nach Artischocken. Sie werden wie Schwarzwurzeln zubereitet oder mit dem Sparschäler in Streifen geschnitten und angebraten. Vorsicht: Mäuse lieben die Wurzeln der Klette.

Aussaat Freiland: April. Ernte: Oktober

Arctium lappa, Asteraceae 

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Pate: Michael Lüscher, Rorschacherberg

Knollenziest

Dieser Knollenziest ist eine mehrjährige Staude und ist mit unserem Waldziest verwandt. Er bildet Wurzelrhizome, deshalb und als Schutz vor Mäusen am Besten in einem im Boden vergrabenen halben Fass ohne Boden ziehen. Die Knöllchen werden fritiert , gebraten, gedämpft oder roh als Beilage gegessen. Geschmacklich erinnern sie an Artischocken. Ab April die Sprossknöllchen im Abstand von 40x 40 cm und 3 cm tief auslegen, zwei bis drei Stück pro Legestelle, oder einzeln in engerem Abstand. Das Begleitkraut anfangs jäten. Ernte ab Oktober nach Bedarf. Die Knöllchen sind im Keller nicht lagerfähig. Alle 3- 4 Jahre den Standort wechseln.

Setzen Freiland:  April- Mai. Ernte: Oktober- Februar

Stachys sieboldii, Lamiaceae 

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Kohl Abessinischer

Schnellwüchsige, anspruchslose Kohlart aus Nordafrika, die in nur 3-7 Wochen schnittreif ist. Die Pflanzen sind auch für Töpfe und den Balkon geeignet, jedoch nicht winterhart. Die jungen, glänzend violetten Blätter eignen sich für Salate oder die jungen ganzen Triebe für Gemüse. Im Vergleich zu Schnittkohl und Mangold hat diese Kohlart einen eher würzigen Geschmack.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April- September. Ernte: ca. 4 Wochen nach der Aussaat

Brassica carinata, Brassicaceae 

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Kohl Ewiger

Sehr robuster, winterharter mehrjähriger Blattkohl aus der Eifel mit strauchartigem Wuchs. Eine Pflanze kann eine Fläche bis zu einem Quadratmeter abdecken. Vermehrung über Stecklinge, da der Kohl nicht blüht. Milder Geschmack. 

Ernte: ganzes Jahr

Brassica oleracea var. ramosa, Brassicaceae 

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Kohl Wildkohl Helgoländer

Eine sehr interessante bis zu 1 m hohe Kohlart, die zweijährig bis mehrjährig wächst und daher fast ganzjährig und im Winter ein wohlschmeckendes Gemüse liefert. Er entwickelt sich häufig zu einem prächtigen und reich blühendem Exemplar, das zudem einen hohen Zierwert hat. Im Frühling zählt er zu den ersten Gemüse aus dem Garten. Die jungen Blätter kann man auch Salaten beimischen.

Aussaat: April- Mai. Ernte: ganzes Jahr

Brassica oleraceae ssp. oleraceae, Brassicaceae 

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Kohl Knospenkohl Cime di Rapa

Diese italienische Spezialität eignet sich prima als Vor- oder Nachfrucht. Die ganze Pflanze oder nur die Knospen kurz dünsten oder roh geniessen.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April- September. Ernte: ca. 4 Wochen nach der Aussaat

Brassica carinata, Brassicaceae 

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Kopfsalat Chez le Bart

Selektion der Sorte «Maikönig». Bildet grosse Köpfe. Blätter mit rot überlaufenem Rand. Sehr lange Erntezeit, d.h. schossfest. Aussaat in einen Kasten bereits im Januar, ins Freiland ab Ende Februar möglich. Oder Aussaat im September in einen Kasten als Wintersalat. Der Salat erträgt Temperaturen bis zu -12 °C.

Aussaat Freiland: Februar- April/ September. Ernte: April/ Oktober- April

Lactuca sativa var. capitata, Asteraceae 

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Kresse ausdauernde

Breitblättrige, mehrjährige Kresse die ursprünglich aus dem westeuropäischen- mediterranen Gebiet stammt. Sie wurde früher kultiviert und verwilderte dann. Heimisch an Felsen, alten Mauern und Schuttplätzen. Unbedingt in Gefässen ziehen, da die Rhizome sehr stark wuchern!

Setzen: März- April. Ernte: Mai- November

Lepidium latifolium, Brassicaceae 

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Löffelkraut

Das Löffelkraut ist eine salzliebende Pflanze und kommt wild an den Meeresküsten Europas vor. Ernte über den ganzen Winter. Seine langstieligen Rosettenblätter ergeben einen scharfen, leicht bitter schmeckenden Salat, der am besten anderen Blattsalaten als Gewürz beigefügt wird. Aussat ins Freiland im März/April oder August/Sepember. Ernte der Blätter bei der Augustsaat bereits ab September. Diese kann bis zur Blüte im April fortgesetzt werden. Winterhart und zweijährig. Winternutzung auch in nicht oder schwach beheizten Gewächshäusern, Frühbeeten, Tunnels oder unter Schlitzfolien möglich. Von der Eidgenössischen Forschungsanstalt Wädenswil ZH erhalten. Saatgut ursprünglich von Chiltern Seeds. Das Löffelkraut eignet sich ebenfalls zur Teeherstellung und als pikante Suppenbeilage. 

Aussaat Freiland: März- April/ August- September. Ernte: Mai- Juli/ September- April

Cochlearia officinalis, Brassicaceae 

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Lein, Neuenkirch

Lein ist eine uralte Kulturpflanze, die in der Schweiz erstmals in der Jungsteinzeit nachgewiesen wurde. Diese Sorte ist von unbekannter Herkunft und hat sich nach verschiedenen Untersuchungen eher vom Typ Faserlein erwiesen; im Gegensatz zu Öllein. Hoher Wuchs und späte Verzweigung, eher kleine Samen.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: September- Oktober

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Linum usitatissimum, Linaceae

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Löwenzahn Pissenlit à Cour Améliore

Alte Sorte mit wenig Bitterstoffen. Die jungen Blätter können als Salat oder in Butter gedünstet als Gemüse verwendet werden. Gebleicht, wie Endivie oder Chicoree, schmecken die Blätter milder. Die Blütenknospen werden wie Kapern eingelegt. Auch die Blüten sind essbar.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juni/  ab Oktober

Taraxacum sect. Ruderalia (officinale), Asteraceae

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Lupine Allen voran

Robuste, weisse Süsslupine italienischer Herkunft mit  relativ grossem Ertrag. Macht strake Pfahlwurzeln und dient der Bodenverbesserung. Die Samen sind bitter und müssen vor dem Verzehr reichlich mit fliessendem Wasser (Bach) entbittert werden. Trockene Kerne über Nacht einweichen. Für Suppen oder mit Getreide gemischt geniessen.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: September- Oktober

Lupinus albus, Fabaceae 

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Meerkohl von Wädenswil

Der Meerkohl war einst unter dem Namen «Spargel des armen Mannes» bekannt. Er wurde auch schon  im 19. Jh. kultiviert. Mehrjährige, 30 bis 75 cm hohe Pflanze, von welcher die gebleichten Schösslinge aber auch die jungen Blätter und die Wurzeln gegessen werden. Meerkohl ist sehr attraktiv und kann auch als Zierpflanze angebaut werden. Braucht sandigen Boden und hohe Luftfeuchtigkeit. Das Saatgut ist allgemein schlecht keimfähig. Am Besten die harte Saatschale mit einem Hammer vorsichtig zerstören. Die Wurzeln schmecken wie Meerrettich.

Anziehen Freiland: April- Mai. Ernte ab dem zweiten Jahr: April- Mai

Crambe maritima, Brassicaceae 

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Paten: Susanne und Bernhard Scheyer, Wolfhalden

Neuseeländerspinat

Es handelt sich bei der Pflanze um eine Vertreterin der Mittagsblumengewächse, die wie Spinat zubereitet wird und auch ähnlich schmeckt. Die Heimat der Pflanze liegt in den Küstenbereichen Neuseelands. Saatgut vorquellen. Eine längere warme Anzucht ist zu empfehlen. Die Pflanzen wachsen in den ersten Wochen wenig, breiten sich aber später mächtig aus und erreichen bis zu 1m Höhe. Erträgt Trockenheit gut, wächst aber üppiger bei guter Bewässerung. 

Anziehen Freiland: April. Ernte: Mai-Oktober

Tetragonia tetragoioides, Aizoaceae

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Pastinake Hollow Crown

Bereits im Altertum war dieses Wurzelgemüse überall in Europa bekannt. Im 20. Jh. wurde es wie viele andere Wurzelgemüse weitgehend von der Karotte verdrängt. Die Pastinake macht meist sehr grosse, süsse, etwas mehlige Wurzeln, welche gekocht oder roh gegessen werden. Aussaat und Pflege wie Karotten, brauchen aber etwas mehr Platz. Die Keimung dauert relativ lange. Achtung: Möglichst nur einjährige Samen verwenden. Die Ernte der Rüben kann nach dem ersten Frost oder auch den ganzen Winter durch bei nicht gefrorenem Boden stattfinden. Die Wurzel eignet sich auch hervorragend als Babynahrung (wie Karottenbrei). Die Blätter können zum Würzen gebraucht werden. Vor Mäusen schützen.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: September- Oktober

Pastinaca sativa Hollow Crown, Apiaceae 

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Perllauch Ueli Schmid

Perllauch ist eine ursprüngliche Lauchform. Er wird auch Perlzwiebel genannt, weil die überschüssigen, weissen "Brutzwiebeln" in Essig eingelegt werden können. Es sind jedoch keine Silberzwiebeln. Da die „Zwiebel“ nicht in Schichten aufgebaut ist, handelt es sich botanisch um eine Knolle. Der Perllauch bildet im Sommer "Brutzwiebeln", von denen die schönsten im Herbst wieder ausgepflanzt werden. Gegessen werden die Schäfte bis Anfangs Mai, oder die "Zwiebeln" im Herbst und Winter. Bildet grosse Horste.

Setzen Freiland: März- April/ September- Oktober. Ernte: bis Mai/ September- Februar



Allium ampeloprasum, Alliaceae 

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Perllauch

Perllauch ist eine ursprüngliche Lauchform. Er wird auch Perlzwiebel genannt, weil die überschüssigen, weissen Brutzwiebeln in Essig eingelegt werden können. Es sind jedoch keine Silberzwiebeln. Da die „Zwiebel“ nicht in Schichten aufgebaut ist, handelt es sich botanisch um eine Knolle. Der Perllauch bildet im Sommer Brutzwiebeln von denen die schönsten im Herbst wieder ausgepflanzt werden. Gegessen werden die Schäfte bis Anfangs Mai, oder die "Zwiebeln" im Herbst und Winter.

Setzen Freiland: März- April/ September- Oktober. Ernte: Mai/ September- Februar

Allium ampeloprasum, Alliaceae  

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Platterbse

Die Platterbse klettert mit Rankgerüst bis 1.50 Meter hoch oder kriecht am Boden. Aussaat möglichst früh, damit die Pflanzen im Kurztag kräftig wachsen können, bevor sie im Langtag blühen. Die unreifen Hülsen werden wie Kefen verwendet. Die getrockneten Erbsen können gemahlen und das Mehl ins Brot gemischt werden oder man fügt sie Suppen oder Getreidegerichten hinzu.

Aussaat Freiland: April. Ernte: September- Oktober

Lathyrus sativus, Fabaceae 

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Kohl Federkohl Ostfriesische Palme

Brassica oleraceae var. sabellica, Brassicaceae

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Die Kultur von Federkohl reicht bis in das griechische Altertum zurück. Im 16. und 17. Jh. wurde er bereits in Mitteleuropa angebaut. Die Pflanzen wärhrend des Sommers laufend auslichten und geniessen. Erträgt Fröste bis -15 °C. War vor allem in Norddeutschland verbreitet. Bis zu 1.8 m hoch, mit palmähnlichem Wuchs. Die Blätter wurden früher auch als Tierfutter genutzt und können den ganzen Winter über geerntet werden.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juni- April

Schnellwüchsiger Blattkohl. Junge, 5-8 cm lange Blätter können nach fünf bis sieben Wochen laufend geerntet werden. Gekocht oder roh geniessen. Angenehmer, leicht kohliger Geschmack. 

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April- September. Ernte: ca. 4 Wochen nach der Aussaat

Kohl Bremer Scheerkohl

Brassica napus ssp. napus, Brassicaceae  

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Kohl Federkohl sibirischer

Die Blätter sind bei dieser Federkohlsorte rosa überlaufen. Aussaat im Frühjahr direkt ins Freiland. Absolut winterhart. Verwendung wie Grünkohl, im Geschmack aber ähnlich wie Kohlrabi.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juni- April

Brassica napus var. pabularia, Brassicaceae 

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Lein, Öllein Deutscher

Die ältesten Funde von Lein stammen aus Vorderasien und sind etwa 9000 Jahre alt. Im Gegensatz zum Faserlein hat der Öllein grössere Blüten und Samen. Der Öllein ist ein Schwachzehrer und eignet sich daher gut für den Anbau nach intensiven Kulturen. Er sollte aber nur alle fünf Jahre am selben Ort stehen. Die Samen sind sehr gut bei Verstopfung, bei Darmproblemen und allgemein zur Anregung der Darmtätigkeit. Aus den Samen kann Leinöl gewonnen werden.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahr anbauen!

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: September- Oktober


Linum usitatissimum, Linaceae 

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Portulak München

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Gemüseportulaks reicht vermutlich vom westlichen Himalaya bis Südrussland und Griechenland. Er war im alten Ägypten sehr beliebt. Gemüseportulak keimt und wächst während den warmen Monaten. Breitsaat im Frühling. Nur schwach mit Erde bedecken, da Portulak ein Lichtkeimer ist. Kein frisch gedüngtes Beet verwenden. Die Sorte stammt aus München/D. Die Blätter und jungen Triebe werden als Salat, Würzkraut für Blattsalate und als Spinat oder Suppenzusatz verwendet.

Aussaat Freiland: April. Ernte: Juni- Oktober

Portulaca oleracea ssp. oleracea, Portulacaceae

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Rucola Erdnussartiger

Das anspruchslose Würzkraut duftet nach gerösteten Erdnüssen und eignet sich als Beigabe zu Salaten, gekochten Gemüsen, oder kleingehackt als Brot- oder Pizzabelag.

Aussaat Freiland: April- Juli. Ernte:  Juni- November

Eruca sativa, Brassicaceae

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Rapunzelglockenblume

Es handelt sich bei dieser Pflanze um eine Glockenblume mit essbarer Wurzel (Rapunzel) und essbaren Blättern. Die weisse, rübenförmige Wurzel wird bis 8 cm lang und 2 cm dick. Geerntet wird von Oktober bis in den nächsten April. Aussat im Mai. Während der Keimung, die bis zu einem Monat dauert, müssen die Samen feucht gehalten werden. Die Rapunzelglockenblume schätzt einen warmen, sonnigen Standort. Eine Düngung ist nicht notwendig.

Aussaat Freiland: Mai. Ernte: September- April

Campanula rapunculus, Campanulaceae

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Rucola Schmalblättriger

Mehrjähriger Rucola, mit schönen gelben Blüten, der grosse Stöcke bildet. Die Blätter schmecken ziemlich scharf.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Mai- November

Diplotaxis tenuifolia, Brassicaceae

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Saathohlzahn

Einjährige Pflanze mit sehr dekorativen, crèmeweissen Blüten. Aussaat im Herbst ins Freiland. Keimt nach Kälteeinwirkung im nächsten Frühling und liefert frühen Ertrag. Die Blätter können roh als Salat oder gekocht als Spinat genossen werden. 

Aussaat Freiland: September- Oktober. Ernte: April- Juni

Galeopsis segetum, Lamiaceae

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Sauerampfer Large de Belleville

Bei der Sorte handelt es sich um eine der wenigen, bekannten Sauerampferzüchtungen. Sie stammt aus dem Raum Lyon/ Frankreich. Gegenüber der Wildform zeichnet sich die Sorte durch grössere, feinerer und weniger saure Blätter aus. Anzucht im Frühling. Verwendung als Spinat oder Salatbeigabe. 

Aussaat Freiland: April- Mai.. Ernte: Mai- Juli


Rumex speciosa (patientia), Polygonaceae 

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Schlafmohn Graumohn Österreich

Die Blüten des Graumohns sind  lilagrau mit violettem Fleck. Graumohn hat im Waldviertel, in der Nähe von Wien, eine lange Tradition. Er geriet dort jedoch nach dem 2. Weltkrieg  in Vergessenheit. Seit 1988 wird er in Armschlag wieder angebaut.  Saat wegen langer Vegetationsdauer so früh als möglich. Die Kapseln des Schliessmohns bleiben im Gegensatz zum Schüttmohn geschlossen. Die Samen werden für Gebäck, oder als Beimischung zu Polenta- oder Reisgerichten verwendet. In Österreich wird aus den Samen ein hochwertiges Öl gepresst.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahr anbauen!

Aussaat Freiland: März- April. Ernte: Juli- August


Papaver somniferum, Papaveraceae 

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Schlafmohn Niederhüningen

Eine Schlafmohnsorte mit rosa gefüllten Blüten- vermutlich eher ein Ziermohn. In der Bronzezeit war die Bedeutung des Mohns ausserordentlich gross, vor allem als Medizin und Droge, aber auch als fett- und eiweissreiches Nahrungsmittel sowie für die Ölgewinnung. Im 19./20. Jh. wurde in Mitteleuropa vor allem weisssamiger Mohn zur Samen- und Ölgewinnung angebaut. Saat so früh als möglich. Leichte Nachtfröste werden vertragen. Wegen den kleinen Samen ist ein  feines Saatbeet erforderlich. Saat breitwürfig. Später ausdünnen auf 15 bis 25 cm. 

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April. Ernte: Juli- August

Papaver somniferum, Papaveraceae 

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Schlafmohn Weissmohn

Schlafmohnsorte mit rosa Blüten. In der Bronzezeit war die Bedeutung des Mohns ausserordentlich gross, vor allem als Medizin und Droge, aber auch als fett- und eiweissreiches Nahrungsmittel sowie für die Ölgewinnung. Im 19./20. Jh. wurde in Mitteleuropa vor allem weisssamiger Mohn zur Samen- und Ölgewinnung angebaut. Saat so früh als möglich. Leichte Nachtfröste werden vertragen. Wegen kleinen Samen ist ein feines Saatbeet erforderlich. Saat breitwürfig. Später ausdünnen auf 15 bis 25 cm. 

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: April. Ernte: Juli- August

Papaver somniferum, Papaveraceae 

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Schlafmohn, Weissmohn Bily Mak I Pardubicko

Schlafmohn aus Tschechien, mit wunderschönen, grossen rosa- weissen Blüten. Im 19./20. Jh. wurde in Mitteleuropa vor allem weisssamiger Mohn zur Samen- und Ölgewinnung angebaut. Wirtschaftlich ist heute weltweit nur noch der Anbau als Droge (Opium, Heroin) von Bedeutung. Saat wegen der langen Vegetationsdauer so früh als möglich. Achtung: verträgt keinen Frost! Wegen den kleinen Samen ist ein feines Saatbeet erforderlich. Saat breitwürfig. Später ausdünnen auf 15 bis 25 cm. Die Samen werden traditionell in Tschechien als Kuchenfüllung genutzt, können aber auch als Gewürz, z.B. für Mohnbrötchen, verwendet werden. Sie sind weiss bis leicht rötlich und haben einen nussartigen Geschmack.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahre anbauen!

Aussaat Freiland: März- April. Ernte: Juli- August

Papaver somniferum, Papaveraceae 

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Schnittmangold Lybischer

Sehr robuste und problemlose Sorte. Die Blätter sind feinrippig und können ab Juni geschnitten und als Blattgemüse gegessen werden. Es sind mehrere Ernten pro Jahr und im darauffolgenden Frühling möglich.

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: Juni- April

Beta vulgaris subsp. cicla var. cicla, Chenopodiaceae 

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Schnittsalat Eishäuptl

Von Arche Noah, Schiltern/A erhalten. Krauseblättriger Schnittsalat mit dunkelgrünem, festem Blatt und dicken glasigen Blattrippen. Schnittsalat für früheste Kultur. Sehr rasch wachsend. Bildet bei genügend Paltz auch recht grosse Köpfe.

Aussaat Freiland: März- Mai. Ernte: Mai- Juli

Lactuca sativa var. crispa, Asteraceae 

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Senf Indischer

Die Kulturpflanze stammt ursprünglich aus Zentralasien und dem Himalaya, wo verschiedene Zuchtformen existieren. Indischer Senf dient vor allem zur Produktion von Senfsamen. Die jungen Sprosse sind aber auch eine würzige Beilage zu Salaten.

Aussaat Freiland: April- Mai/ August-September. Ernte: Juni- Juli/ Oktober-November, April-Mai

Brassica junceae var.  japonica, Brassicaceae

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Sojabohne Black Jet

Es scheint, dass die Sojabohne zuerst vor mehr als 3000 Jahren in Nordost-China angebaut worden ist. Europa erfuhr im Jahr 1712 erstmals von der Sojabohne. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jh. wurden auch Pflanzen gezüchtet, welche das mitteleuropäische Klima ertragen, wenn nicht Spätfröste eintreten. Anbau ähnlich wie bei Buschbohnen: Saat in gut erwärmten Boden Mitte Mai- Mitte Juni. Um die Vegetationszeit der kälteempfindlichen Pflanzen zu verlängern, kann in Töpfen angezogen und nach den Eisheiligen gepflanzt werden. Ernte der Hülsen für die Zubereitung der grünen Kerne im August, der trockenen Samen im September. Schwarze Sojabohne. Nur gut ausgereifte Bohnen sind schwarz. Es handelt sich um eine frühreife Sojabohne, die auch in kürzeren Sommern zur Reife kommt. Dünne Hülsen, guter Geschmack. Hat eine kürzere Kochzeit als andere schwarze Sorten. 

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahr anbauen!

Aussaat Freiland: Mai. Ernte: September- Oktober

Glycine max, Fabaceae

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Sojabohne Funke

Die Sojabohne Funke wurde während 20 Jahren in Deutschland vermehrt und selektioniert und ist daher sehr gut an raues Klima angepasst. Sie verträgt eine frühe Aussaat Ende April und ist Mitte September erntereif. Als Trockenbohne und für die Sojamilch- oder Tofuherstellung.

Diese Sorte kann ich wegen Verkreuzungsgefahr nicht jedes Jahr anbauen!

Aussaat Freiland: April- Mai. Ernte: September-Oktober

Glycine maxima, Fabaceae

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Spargel d'Argenteuil hative

Alte Grünspargelsorte aus Frankreich die noch Samen bildet. Üblicherweise werden heute nur noch die männlichen Pflanzen gezogen, da sie zwar die dünneren Sprosse bilden aber länger überleben. Ab dem zweiten Jahr kann bis zu zehn Jahren von den gleichen Pflanzen geerntet werden. Um Samen zu gewinnen, nicht alle Sprosse ernten. Kopf rosa bis violett, wohlschmeckend und aromatisch. 

Anziehen Freiland: April-Mai. Ernte ab zweitem Jahr: April- Mai

Asparagus officinalis, Asparagaceae 

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Sonnenblume, Kropfige blaue Französische

Sonnenblumengewächs mit langen, unverzweigten, weissen Knollen mit veilchenblauen Augen. Die Pflanze wird bis 2.50 m hoch und blüht ab September gelb. Nur in in den Boden versenkten Gefässen (z.B. halbes Fass mit gelochtem Boden) ziehen, da die kropfige Sonnenblume unkontrolliert wuchern und invasiv wirken kann. Die gekochten Knollen schmecken nach Schwarzwurzeln und sind bekömmlicher als Topinambur. Vor Mäusen schützen! Verwildert!

Setzen Freiland: April. Ernte: September- März

Helianthus strumosus var. strumosus, Asteraceae 

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Spargellattich